Pauschale oder Ladestelle?

Was bringt Dir mehr CO2-Prämie?

Pauschale


~100-125 €

pro Fahrzeug / Jahr


✅ Sofort möglich – nur Zulassungsschein nötig
✅ Keine Technik nötig
⚠️ Nur 1.500 kWh Pauschale pro Fahrzeug und Jahr

Ladestelle


~300-500 €

pro Fahrzeug / Jahr (je nach Lademenge)


Gesamten Ladestrom des Jahres geltend machen
✅ Mehr laden = mehr CO2-Prämie
✅ Auch für Firmenfahrzeuge und mehrere Autos

~5.000 Kunden

vertrauen uns

4,8 Sterne

bei Google

100% kostenlos

keine Gebühren

Wann lohnt sich die Ladestelle?

Mit einer MID/ME-zertifizierten Wallbox zählt jede geladene Kilowattstunde. Das lohnt sich vor allem, wenn Du:

  • Mehr als 15.000 km im Jahr fährst
  • Einen Firmenwagen daheim lädst
  • Dein E-Auto meist zuhause lädst
  • Mehrere Autos oder einen Fuhrpark lädst

Noch unsicher? Starte mit der Pauschale – wechseln kannst du jederzeit.

Was bedeutet MID- oder ME-zertifiziert?

MID-zertifiziert (EU-Standard)

Wallbox mit eingebautem, geeichtem Stromzähler nach EU-Richtlinie. Misst Deinen Ladestrom direkt und erfüllt die Anforderungen für die CO2-Prämie.

ME-konform (Eichrecht Österreich)

Wallbox mit geeichtem Stromzähler. Erfüllt die strengeren österreichischen Eichanforderungen. Etwas teurer, aber auch mit bestehender Wallbox oft nachrüstbar.

Beide Varianten werden für die CO2-Prämie anerkannt. Dein Elektriker kann Dir sagen, welche Lösung für Deine Situation am besten passt.

Du hast noch keine geeignete Ladestelle?

Wallbox aufrüsten

Hast Du bereits eine Wallbox ohne geeichten Zähler? In vielen Fällen ist ein Tausch der Wallbox vergleichsweise einfach und günstig, weil die Verkabelung schon vorhanden ist.

  • Keine Arbeiten am Elektro-Anschluss notwendig
  • Austausch der Wallbox durch den Elektriker sehr einfach
  • Amortisiert sich innerhalb von 3-4 Jahren durch die CO2-Prämie

Neuinstallation

Du planst eine neue Ladestelle? Achte gleich auf MID- oder ME-Zertifizierung. Die Installation ist etwas aufwendiger als ein Upgrade, zahlt sich aber langfristig aus.

  • Einmalige Investition – jährliche Prämie über viele Jahre
  • Elektriker-Beauftragung einplanen
  • Viele Förderungen (z.B. Klima- und Energiefonds) nutzbar

Unsere Empfehlung: Lass Dich von einem Elektriker beraten, ob ein Upgrade Deiner bestehenden Ladestelle möglich ist – oft ist das die schnellste und günstigste Lösung, um sofort mehr CO2-Prämie zu verdienen.

FAQ zur CO2-Prämie für Ladestellen

Nein – Du musst Dich entscheiden. Wenn Du eine geeignete Ladestelle betreibst und dort überwiegend lädst, machst Du den Ladestrom über die Ladestelle geltend. Die Zulassungsschein-Pauschale gilt für Fahrzeuge, die hauptsächlich an nicht-zertifizierten privaten Ladepunkten oder öffentlichen Stationen laden.

MID (Measuring Instruments Directive) bezeichnet EU-weit genormte, geeichte Messgeräte – diese sind direkt in der Wallbox verbaut oder als Zwischenzähler einsetzbar. ME (Messeinrichtung) ist die österreichische Entsprechung: ein separater, geeichter Zähler im Zulauf der Ladestation. Beide Zertifizierungen werden von der KVO anerkannt.

Für Vielfahrer auf jeden Fall. Der Austausch einer bestehenden Wallbox ist in der Regel nicht kompliziert und kostengünstig. Bei 40.000 km Jahreslaufleistung bzw. 8000 kWh Ladestrommenge erhältst Du jährlich ca. 500 € mehr CO2-Prämie. Damit rechnen sich Anschaffungskosten von 1500 € innerhalb von 3 Jahren bereits.

Ja! Wenn mehrere Firmenfahrzeuge an einer MID/ME-zertifizierten Ladestation laden, zählt der gesamte gemessene Ladestrom der Station für die CO2-Prämie – das macht das Modell für Unternehmen mit Fuhrpark besonders attraktiv. Man spricht dann nicht mehr von privaten / nicht-öffentlichen Ladestellen, sondern von halb-öffentlichen oder öffentlichen Ladestellen

Halböffentliche Ladestationen sind nur für bestimmte Nutzergruppen (z.B. Kundenparkplätze vor einem Unternehmen oder Ladestationen in der Tiefgarage oder am Parkplatz eines Hotels), und/oder sind zeitlich nur begrenzt zugänglich. Außerdem müssen sie einem gewerblichen Zweck dienen.

Öffentliche Ladestationen ermöglichen das Aufladen an einer frei zugänglichen Ladesäule, wie sie beispielsweise von Stadtwerken oder einem Ladenetzwerk bereitgestellt werden. Hier kann man jederzeit sein Fahrzeug aufladen. Diese Ladestellen müssen im Ladestellenverzeichnis der E-control unter www.ladestellen.at eingetragen sein.